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Marshallinseln: Vorverkauf des „Sovereign“ | BTC-ECHO



Auf den Marshallinseln ist bereits seit mindestens anderthalb Jahren die Rede von einer nationalen Kryptowährung. Der in Ozeanien gelegene Inselstaat hat sich dafür das FinTech Bitt aus Barbados als Berater an die Seite geholt. Zusammen verfolgen sie den Plan, den Marshallese Sovereign (SOV) einzuführen. Trotz Gegenwind des IWFs und einem Misstrauensvotum gegen die amtierende Präsidentin Hilde Heine hält der Staat mit seinen gut 50.000 Einwohnern an seinem Plan fest. Auf der Invest: Asia unterstrich Minister David Paul nun das durchdachte Vorgehen und kündigte einen Vorverkauf der Token an.

Für uns steht wirklich der Ruf und die Integrität unseres Landes auf dem Spiel. Wir haben nur einen Versuch […]. Es [das landeseigene Kryptowährungsprojekt] muss transparent sein. Es muss integrativ sein. Wir müssen uns mit den Regulierungsbehörden sicher sein, nicht dass wir das Projekt starten und es dann heißt: „Ihr habt das nicht gemacht. Das hättet ihr machen sollen!“,

erklärte David Paul.

Ein sicherer Zwischenschritt

Unabhängig vom Herkunftsort könne man sich auf der neu aufgesetzten Homepage der SOV Development Foundation für den Vorverkauf registrieren. Gekauft werden könne dort bald eine sogenannte Timed Release Monetary Issuance (TRMI), die 1-zu-1 in SOV umgetauscht werden kann, sobald der SOV live geht. Zwischen sechs und 24 Monaten soll das dauern. Worum es bei diesem Zwischenschritt geht, erklärt Paul folgendermaßen:

TRMI ist im Grunde eine Art Initial Coin Offering [ICO], nur verantwortungsvoller und strukturierter. Darum geht es eigentlich. Man muss sich Gedanken darüber machen, wie man Liquidität erzeugt. Wenn man einen TRMI macht, ist man am Appetit nach dem Produkt und an dessen Entwicklung auf dem Markt interessiert.

Das klingt also nach einem ICO 2.0, besser bekannt als STO. Der Unterschied scheint darin zu bestehen, dass der hier ausgegebene Token, nach Ablauf einer Frist in SOV getauscht wird. Warum der IWF mit der möglichen Nationalwährung des SOVs „makroökonomische und finanzielle Risiken ob der Integrität“ sieht, scheint verständlich. Ist doch die aktuelle Landeswährung der US-Dollar. Aus dem gleichen Grund leuchtet auch die ablehnende Position des US-Finanzministeriums ein.

Transparenz in der Steueroase?

Transparenz hin oder her: Die Republik der Marshallinseln steht auf der Schwarzen Liste der NGO Oxfam und ist damit eine der 39 Steueroasen. Auch die EU hat den Inselstaat erst im März 2018 von ihrer Liste gestrichen. Also ungefähr zu der Zeit, als die Pläne für den Sovereign bekannt wurden.



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