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Ethereum-Transaktionen überholen Bitcoin, XRP stemmt sich gegen FUD


Während der Bitcoin-Kurs oberhalb der 35.000 US-Dollar konsolidiert, vermeldet das Analyse-Haus Messari ein „Flippening“ bei Ethereum-Transaktionen. Auch Kurstechnisch befindet sich ETH auf Rekordniveau: Das Allzeithoch von 1.448 US-Dollar ist nur noch wenige Prozentpunkte entfernt. Unterdessen zeigt sich Ripple mit Blick auf das SEC-Verfahren kämpferisch – was sich auch im XRP-Kurs niederschlägt. Das Marktupdate.

Die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung befindet sich weiter auf Rekordjagd: Mit einem Tagesplus von 10,28 Prozent ist Ether in den letzten 24 Stunden auf 1.332 US-Dollar gestiegen.

Damit ist das Allzeithoch von 1.448 US-Dollar, das ETH am 13.01.2018 erzielt hat, nur noch wenige Prozentpunkte entfernt. Und das, obwohl die chronisch ausgelastete Ethereum Blockchain nach wie vor an bisweilen exorbitanten Gas-Gebühren hängt.

Tatsächlich wird berreits seit geraumer Zeit deutlich mehr Wert über Ethereum transportiert, als über das Bitcoin-Netzwerk. Diesbezüglich hat Ethereum in den letzten Wochen seinen Vorsprung gegenüber Bitcoin stark ausgebaut. Das geht aus Daten des Blockchain-Analyse-Portals Messari hervor, die der Analyst Ryan Watkins am 19. Januar via Twitter mitteilte.

Danach wickelt Ethereum derzeit täglich rund drei Milliarden US-Dollar mehr ab als Bitcoin. Als Wachstumstreiber nennt Messari neben Stablecoins den nach wie vor boomenden DeFi-Sektor, der in weiten Teilen auf Ethereum setzt. Dennoch lässt sich ein Gros des, wie Messari es nennt, “parabolischen” Anstiegs der Ether-Transaktionen, darauf zurückführen, dass sich der Ether-Kurs seit Mitte Dezember mehr als verdoppelt hat. Bedenkt man zudem, dass auch Transaktionen mit der Ethereum-Version des Stablecoin Tether (USDT) mit in die Rechnung einfließen, relativiert sich das Bild etwas.

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Wachsende Zentralisierung bei Ethereum-Kapital

Nicht nur der ETH-Kurs, sondern auch die Zentralisierung des Kapitals befindet sich bei Ethereum auf Rekordniveau. Daten der Blockchain-Analyse-Firma Glassnode legen nahe, dass ein Prozent aller Ethereum-Hodler über 97 Prozent aller ETH-Einheiten auf sich vereint.

Während diese Zentralisierung des Ethereum-Vermögens jedem Dezentralisierungs-Befürworter ein Dorn im Auge sein dürfte, könnte folgender Umstand vielleicht beschwichtigen: Glassnode berücksichtigt für seine Metrik nicht die Kontostände von Smart Contracts, Bitcoin-Börsen und Funding-Adressen von Teams. Dabei tummeln sich gerade in Smart Contracts immer mehr ETH-Einheiten. Alleine im Ökosystem der MakerDAO (MKR) lagern laut DeFi Pulse 2,7 Millionen ETH – rund 2,36 Prozent der aktuellen Umlaufmenge von Ethereum.

Ripple-Kurs (XRP) trotzt den Unkenrufen

Nicht nur bei Ethereum, sondern auch bei Ripples XRP, der ehemaligen Nummer 3 nach Marktkapitalisierung, stehen die Zeichen heute auf Wachstum. Mit einem Tagesplus von 11,37 Prozent kann der Ripple-Coin sich wieder über die Marke von 0,3 US-Dollar hieven und jene Untergangspropheten, die in der SEC-Klage gegen Ripple und die Co-Founder Garlinghouse und Larsen den Todesstoß für XRP sehen, zumindest vorerst in die Schranken weisen.

Möglicherweise ist es die Neubesetzung an der Führungsspitze der US-amerikanischen Börsenaufsicht, die den XRP-Bullen Auftrieb verliehen hat. Ripple-CEO Garlinghouse hat sich zuletzt optimistisch über eine Zusammenarbeit mit Gary Gensler, dem neuen Mann an der SEC-Spitze, geäußert:

Herzlichen Glückwunsch an Gary Gensler! Wir sind bereit, mit der SEC-Führung und der breiteren Biden-Regierung zusammenzuarbeiten, um einen Weg für Blockchain- und Krypto-Innovationen in den USA zu finden.

Dabei ist fraglich, ob Genslers Ernennung durch Joe Biden aus Ripple-Sicht wirklich positives Signal für den Streit mit der SEC bedeutet.

Der neue SEC-Chef Gensler: Ripple hofft auf Kooperation

So gilt der ehemalige Chef der Commodities Futures Trading Commission (CFTC) zwar als durchaus bewandert in Sachen Krypto-Markt. Doch hat Gensler in der Vergangenheit XRP bereits mehrfach als Wertpapier eingeschätzt.

Was Ripple und Ether betrifft denke ich, dass es ein starkes Argument vor allem für Ripple oder XRP angesichts der Zentralität und das gemeinsame Unternehmen um Ripple Labs gibt, und weil sie es [XRP] jeden Monat verkaufen und so weiter. Das ist wirklich eine Diskussion zwischen ihnen und der SEC und letztlich denke ich, dass, wenn die SEC erklärt, dass es Wertpapiere sind, die Sache vor Gericht landen könnte, und so wird es nicht die SEC sein, vielleicht nicht einmal ein Bundesbezirksgericht, sondern ein Berufungsgericht, das entscheiden wird oder die Supremes [die obersten Gerichtshöfe],

sagte Gensler im Rahmen einer Vorlesung am Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Jahr 2018. Dennoch zeigt Gensler durchaus Kenntnis über den Use Case von XRP als Brückenwährung. In einer weiteren MIT-Vorlesung vom Herbst 2018 bezeichnet er XRP zu Anschauungszwecken als Währung.

Ob das Ripple allerdings im Streit mit der SEC hilft, bleibt fraglich. Wie Gensler bereits erklärt hat, liegt es nun an der US-Justiz, darüber zu entscheiden, ob XRP ein Wertpapier ist oder nicht.






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