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Beilegung eines Gerichtsverfahrens mit 2,5 Millionen Dollar


Die Bank verlange viel zu hohe Gebühren für Kryptowährungen. Das wollen einige Karteininhaber nicht hinnehmen.

Die größte Bank der Vereinigten Staaten, JP Morgan Chase & Co. hat infolge einer Sammelklage ein juristisches Verfahren mit 2,5 Millionen US-Dollar beigelegt. Dabei handelte es sich um den Vorwurf unangekündigte Änderungen an der Gebührenordnung für Krypto-Käufe mit Kreditkarten vorgenommen zu haben.

Brady Tucker, Ryan Hilton und Stanton Smith beschuldigten die sechstgrößte Bank der Welt vor dem Bundesgericht Manhattan, zu hohe Gebühren und Zinsen von Kunden zu verlangen, die mit ihrer JPMorgan-Kreditkarte auf Internetplattformen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum kaufen. Die Bank hatte seit 2018 auf einmal angefangen, Krypto-Einkäufe auf Internetplattformen als Bargeld-Auszahlungen zu verbuchen, statt als Onlinekäufe.

JPMorgan hatte die Vorwürfe zunächst zurückgewiesen. Nach zwei turbulenten Jahren und mehreren juristischen Verfahren gaben die Prozessparteien am 10. März bekannt, sich außergerichtlich auf die Vergleichssumme von 2,5 Millionen US-Dollar geeinigt zu haben. Am 26. Mai wurde das zuständige Gericht darum gebeten, die Vereinbarung zu bestätigen.

JPMorgan ist nicht das einzige Finanzinstitut, das für Krypto-Käufe hohe Gebühren erhebt. Weitere Karteninhaber klagten auch gegen Visa und Mastercard, die die Gebührenregeln mehrerer Krypto-Exchanges unerwartet änderten.



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