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Meinungs-ECHO KW31: „Crypto Mom“ und Wallet-Wahn


Die Nachwehen der SEC-Entscheidung in der Causa Winklevoss waren auch in dieser Woche noch zu spüren, jedoch scheint die Kryptogemeinde mit Kommissarin Hester Peirce eine Verbündete in den Reihen der US-Börsenaufsichtsbehörde gefunden zu haben. In der Zwischenzeit haben sich mehrere Hacker Root-Zugang zu McAfees vermeintlich unhackbarer Bitfi-Wallet verschafft und Anspruch auf die 100.000 US-Dollar Belohnung erhoben. Mit bescheidenem Erfolg. Das Meinungs-ECHO in der Kalenderwoche 31.

Darf ich Mama zu dir sagen?

Viele Hodler zeigten sich Ende Juli enttäuscht über die erneute Absage der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC an den Winklevoss’schen Vorschlag für. Doch auch innerhalb des SEC gab es Widerstand gegen die Entscheidung. Mit Hester M. Peirce haben ETF-Befürworter eine Fürsprecherin innerhalb der Behörde selbst. Die im Januar von US-Präsident Trump berufene SEC-Kommisarin hat ihren Dissens auf Twitter kundgegeben und mit einem mehrseitigen, detaillierten Paper unterfüttert. Das bescherte ihr nicht nur einen sprunghaften Anstieg der Zahl ihrer Twitter-Follower, sondern auch einen neuen Spitznamen: „Crypto Mom“.

Zuneigungsbekundungen wie diese Tummeln sich derzeit geradezu in den Kommentarspalten von Peirces Tweets.

In einem Interview auf CNCB hat Peirce ihre Kritik am Urteil ihrer Kollegen erneuert:

„Eine Exchange kommt an und sagt: Wir haben eine Regeländerung, die wir gerne einführen möchten und die es uns erlauben würde, dieses Produkt zu handeln. Doch dann sagte die Mehrheit der Kommission, dass die vorgeschlagene Änderung sich nicht mit dem geltenden Recht vereinbaren lasse. In diesem Fall ist das das Börsengesetz. Meinen Position ist jedoch, dass die Änderung, die uns vorgelegt wurde, tatsächlich mit dem Börsengesetz vereinbar war.“

Sie hoffe weiter, dass sie durch ihren begründeten Widerspruch ihre Kollegen zu einer ETF-freundlicheren Position bewegen zu können:

„Ich hoffe, nachdem ich eine meiner Meinung nach fundierte Analyse vorgelegt habe, dass meine Kollegen diese berücksichtigen, wenn sie über den nächsten [ETF-Vorschlag] beraten. Das ist die Hoffnung, dass wir immer versuchen, das Denken des anderen zu beeinflussen. Das ist Teil dessen, was wir als Kommission tun.“

Hickhack um Wallet-Hack

Nachdem John McAfee am 24. Juli 100.000 US-Dollar als Belohnung für einen erfolgreichen Hack der von McAfee hemmungslos geshillten Bitfi-Wallet ausgelobt hatte, wurde die Bounty von Bitfi verganenge Woche um weitere 150.000 US-Dollar erhöht.

Zuvor hat ein niederländischer Hacker für sich reklamiert, sich Root-Zugang verschafft und die Wallet damit faktisch gehackt zu haben.

McAfee hat daraufhin mit seiner Definition eines erfolgreichen Wallet-Hacks dagegen gehalten. So könne man erst von einem solchen sprechen, wenn auch tatsächlich Geld bewegt worden wäre. Da die Coins in niemandes Tasche gewandert sind, handelte es sich bei allen angeblich erfolgreichen Hacks der Bitfi-Wallet um Fehlschläge. Ein Root-Zugang alleine sei noch kein erfolgreicher Hack, weswegen Berichte der Presse über vermeintlich geglückte Versuche „Kompletter Unsinn“ seien.

Andere sahen darin einen Versuch, sich aus der Affaire zu ziehen. Er solle einfach seinen Teil erfüllen und das Geld herausrücken.

User gCan äußerte Bedenken, dass bereits gehackte Wallets von Bitfi wieder in Umlauf gebracht werden könnten. Hunderte, wenn nicht Tausende User könnten betroffen sein.

McAfee wiederum äußerte Bedenken hinsichtlich gCans Alter bzw. Geistesgesundheit.

Cybergibbons fordern neue Bedingungen

Die Hackergruppe Cybergibbons indes hält die ganze Aktion für einen Schwindel. Bitfi habe die Bedingungen bewusst so formuliert, dass die Aufgabe unlösbar sei. Die Aktion beweise nicht, dass die Wallet hunhackbar sei, sondern lediglich dass sie gegen eine einzelne Form des Angriffs resistent sei.

„Die einzige Möglichkeit, das Kopfgeld zu gewinnen, besteht darin, einen Schlüssel von einem Gerät wiederherzustellen, das keinen Schlüssel speichert.Es gibt viele, viele weitere Angriffe, für die ein solches Gerät anfällig ist. Der offenkundigste: Das Gerät so zu modifizieren, dass es den Schlüssel aufzeichnet und an einen böswilligen Dritten sendet. Aber das ist von der Belohnung ausgeschlossen.

Warum ist das so?

Weil das Kopfgeld eine Mogelpackung ist. Wenn es nicht eingelöst wird, kann Bitfi sagen: „Unser Gerät ist unhackbar“. Was es eigentlich bedeutet, ist „unser Gerät ist nicht anfällig für einen bestimmten Angriff.“

Cybergibbons forderten Bitfi auf, ihre Bedingungen zu ändern und legte schlugen eigene Konditionen vor. Diese beinhalten unter anderem die Einbeziehung einer neutralen dritten Partei, die unter Verwendung eines von Cybergibbons zur Verfügung gestellten Laptops drei Bitfi-Wallets mit jeweils einer Million US-Dollar befüllt.

Ob Bitfi diesen Köder frisst, darf wohl getrost bezweifelt werden. Das Unternehmen hat mittlerweile eine weitere Belohnung für das Aufdecken von Sicherheitslücken bei der Bitfi-Wallet ausgesetzt. Diese beträgt jedoch „nur“ 10.000 US-Dollar. Teilnehmer müssen außerdem eine Bitfi-Wallet kaufen, um für sich für den Erhalt des Kopfgeldes zu qualifizieren.

BTC-ECHO

 

Über Christopher Klee

Christopher KleeChristopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.





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