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„Fiat ist zum Scheitern verurteilt“ – Das Meinungs-ECHO KW47



Was soll man da noch sagen? Dr. Doom wird einfach nicht müde, den Untergang der Krypto-Welt zu prophezeien. In der letzten Woche war Monero an der Reihe. Privatsphäre und Kryptowährungen? Nicht mit Nouriel Roubini:

„Soviel zu Privatsphäre, Anonymität und Zensurwiderstand: Es gibt KEINE Anonymität in der Krypto[-Szene]. Strafverfolgungsbehörden bevorzugen Transaktionen über Krypto, weil es einfacher ist, Transaktionen zu verfolgen […] als bei Banken. Aufwachen Krypto-Eiferer. Das FBI wird auch Monero knacken.“

Fleißige Meinungs-Echo-Leser dürfte das kaum überraschen. Noch im Oktober war vonseiten Roubinis von Krypto-Nazis die Rede. Die damalige Essenz: Die Bitcoin-Community ist eine Jauchegrube voller verblendeter, koprophager Shitcoiner, deren ultra-libertäre Neigungen nur von ihren antisemitischen Tendenzen übertroffen werden. Na gut. Lassen wir das.

Binance-CEO Changpeng Zhao: „sehr gesund alles“

Nun – das muss man einräumen – was Binance-CEO Changpeng Zhao über den Krypto-Markt sagte, war noch drei Tage vor vergangenem Mittwoch. Derzeit ging es jedenfalls sehr viel positiver als bei Roubini zu:

„Im Moment registrieren wir noch jeden Tag eine stetige Anzahl neuer Benutzer, sodass es [das Bitcoin-Ökosystem] nach dem, was wir sehen, eigentlich sehr gesund ist. Die Anzahl der neuen Benutzer und die Menge an Krypto, die wir besitzen, nehmen sehr stetig zu. Wenn man sich unsere Cold Wallets und die Menge an BTC, die wir halten, ansieht, haben wir gerade einen Anstieg an Nutzern verzeichnet, die Bitcoin in unsere Börse einzahlen“,

hieß es vom Binance-Chef in einem Interview mit CNBC. Dass die neuen Nutzer ihre Bitcoin einzahlten, um sie umgehend wieder zu verkaufen, konnte Changpeng Zhao derweil nicht ahnen.

Brad Garlinghouse: „Wir übernehmen SWIFT“

Wenn das mal keine Ansage ist. Vonseiten des Ripple-CEOs kam eine gewohnt optimistische Ansage. Nachdem er bereits festgestellt hatte, dass Ripple viel besser als Bitcoin sei, ging es nun SWIFT an den Kragen. So hieß es gegenüber Bloomberg:

„Was wir Tag für Tag tun und auf einer täglichen Basis ausführen, ist, SWIFT zu übernehmen.“

Dazu kann man nur eins: viel Glück wünschen.

Die nächste Finanzkrise kommt. Und katapultiert Bitcoin nach oben

Das (oder der?) Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Heutiger Spitzenkandidat: Erik Vorhees. Seines Zeichens CEO von ShapeShift, prophezeite er in bullishem Tonfall, dass mit der nächsten Finanzkrise das große Geld in Kryptowährungen fließen wird. Dahingehend betonte er:

„Wenn die nächste globale Finanzkrise eintritt, wird die Welt realisieren, dass es Organisationen mit einer Verschuldung von 20 Billionen US-Dollar gibt, die jene unmöglich zurückzahlen können. Stattdessen muss man es drucken. Fiat ist zum Scheitern verurteilt.“

Dann klappt’s auch wieder mit dem Bitcoin-Kurs.

BTC-ECHO



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